Tagesgeld in der Finanzkrise

Tagesgeld ist nach wie vor beliebt, denn es bietet Flexibilität und im Vergleich zum Sparbuch auch hohe Zinsen. Dies hat sich in der Finanzkrise trotz stark gesunkener Leitzinsen noch nicht verändert.

Grundsätzlich richtet sich die Verzinsung eines Tagesgeldkontos nach dem Leitzins der Zentralbank. Dieser liegt mittlerweile bei nur noch 1,25% und somit weit unter den Höchstständen vom Sommer 2008. Dennoch haben viele Banken die Zinssätze für ihre Tagesgeldkonten lange stabil gehalten. Seit März 2009 ist jedoch erkennbar, dass immer mehr Institute ihre Zinssätze senken. Darunter sind auch die renommierte DKB Bank sowie die ING-DiBa.

Die Zinssätze für Tagesgeldkonten liegen derzeit zwischen 1,0-3,0% p.A.. Mit diesen Konditionen bieten die Banken aber nach wie vor höhere Renditen, als beispielsweise mit Bundeswertpapieren oder Festgeldern zu erzielen sind. Und dies bei gleicher Sicherheit, denn auch Tagesgeldkonten weisen weder Kursschwankungen noch Kursverluste aus. Selbst bei einer Insolvenz der Bank sind die Gelder bis zu einer gewissen Höhe abgesichert.

Zu beachten ist lediglich, dass die Zinssätze veränderlich, also variabel, sind. Weitere Zinssatz Senkungen nach unten sind aufgrund der derzeitigen Marktlage also jederzeit möglich. Daher haben Tagesgeldkonten auch in der Finanzkrise nicht an Attraktivität verloren. Viele Menschen erhöhen ihre Einlagen sogar, denn sie schaffen sich so jederzeit verfügbare Rücklagen, die zum Beispiel bei einer etwaigen Arbeitslosigkeit von Nöten sein kann.

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